Spielend lernen heißt
gehirn-gerecht lernen.
In unserer Lern-Werkstatt entstehen Produkte, die Lernen und Lehren einfacher, effektiver und vor allem freudvoller machen. Mit viel Erfahrung erdacht, entwickelt, getestet – und für dich so günstig wie möglich.

Spielend lernen
Spielanleitung:
Die Dreiecke werden wie
folgt aneinander gesetzt: Steht auf einem roten Dreieck “Danke” in blau, dann wird an diese Seite ein blaues Dreieck mit der französischen Übersetzung, nämlich “Merci” angelegt.
In welcher Farbe ist “Merci” geschrieben? Richtig. In rot. An das grüne Dreieck mit einem blauen “Mi scusi” setzen Sie das blaue Dreieck mit dem grünen “Excusezmoi”. Wenn Sie die richtigen Übersetzungen finden, passt alles wunderbar zusammen.
Mit etwas Übung haben Sie den Dreh schnell heraus!
Wie funktioniert’s?
Einige Formulierungen wie “Merci”, “Salve” oder “Buenos dias” sind sicher bekannt. Andere ergeben sich durch das Anlegen dieser Dreiecke. Die Farben und das Muster sorgen ständig für das entsprechende Feedback, so dass man für die kleinen Erfolge immer belohnt wird. So lernt man spielend einige Begriffe in verschiedenen Sprachen und bekommt hoffentlich Lust auf mehr.
Sprachenlernen muss bekanntlich geübt werden, damit die entsprechenden Synapsen stabilisiert werden. Unser Gehirn macht aber nicht gerne langweilige Tätigkeiten wie Pauken. Mit diesem Puzzle wird Lernen zu einem spannenden Spiel, da gleich mehrere neuronale Mechanismen aktiviert werden.

Spielanleitung:
DieDreiecke werden so aneinander gesetzt, dass es sich bei der arabischen und römischen Schreibweise um dieselbe Zahl handelt. Wenn alles richtig ist, dann entsteht aus den aneinandergelegten Dreiecken eine ZEHN in römischer Schreibweise oder ein X, was man sehen möchte.
Wie funktioniert’s?
Gedacht ist dieses Spiel für große und kleine Menschen, die den Umgang mit Zahlen der römischen Schreibweise erlernen möchten, solche, die darin sicherer werden möchten und solche, die vom Kennen zum Können aufsteigen wollen.
Einige Zahlen der römischen Schreibweise sind allen Kindern bekannt. Die anderen ergeben sich durch das Feedback des Musters. Da die Karten insgesamt noch ein Bild ergeben, erhalten die Spieler ständig eine Rückmeldung, ob das, was sie tun richtig ist, so dass sie sich selbst korrigieren und autonom lernen können. Durch wiederholtes Spielen werden die beiden Schreibweisen für Zahlen miteinander verknüpft, unser Gehirn lernt die Regel, die dahinter steckt, von allein und wir können diese auch auf andere Zahlen anwenden.

Spielanleitung:
Für Anfänger empfehlen wir, zuerst die ersten 10 Zahlen in römischer Schreibweise auf den Tisch zu legen und die entsprechenden 10 Karten in arabischer Schreibweise umgekehrt als Stapel daneben legen. Man zieht eine Karte und tippt auf die dazugehörende Karte auf dem Tisch. Wenn es richtig ist, darf man das Paar an sich nehmen. Das Spiel ist beendet, wenn keine Karten mehr auf dem Tisch liegen und gewonnen hat, wer die meisten Paare besitzt.
Wenn die Spieler schon einige Zahlen kennen, haben sie mehr Spaß an einem Memory in der üblichen Form. Die Zahlenpaare liegen verkehrt auf dem Tisch, man deckt eine Karte auf und dann eine zweite.
Man sollte nicht gleich mit allen Karten spielen, das ist etwas für Experten. Man kann die Anzahl der Paare aber stetig steigern und dadurch den Schwierigkeitsgrad erhöhen.
Sie lernen dadurch nicht nur die römischen Zahlen, Sie werden dabei immer sicherer, weil Sie sie nach wiederholtem Spielen nicht mehr bewusst konstruieren müssen. Das ist spielend Lernen par excellence. Dieses Spiel ist aber auch ein hervorragendes Gedächtnistraining. Sie lernen völlig autonom und bestimmen selbst den Schwierigkeitsgrad.

Wissen Sie, wie man mit Begeisterung lernt? Wie wir erfolgreicher lernen und lehren können? Wissen Sie, wie sich das anfühlt, wenn man eine Herausforderung mit Bravour gemeistert hat?
Wir haben in diesem Buch 10 Lern-Werkzeuge zusammengestellt, die Ihnen dabei hilfreich sein könnten, die oben gestellten Fragen zu bejahen. Wir sollten nicht mehr darauf warten, dass andere etwas tun, sondern selbst mit dem lebenslangen Lernen anfagen, wenn wir es damit ernst meinen.
Dieses Buch wendet sich an Lernende. Beim Schreiben diesesBuches habe ich vor allem an Schülerinnen und Schüler und an Studierende gedacht, die die Entwicklung ihres geistigen Potenzials selbst in die Hand genommen haben und autonom lernen möchten, oft aber nicht wissen, wie das am besten geht.
Dieses Buch ist auch für Lehrende geschrieben, die ihr Repertoire an Lern-Werkzeugen erweitern wollen und denen eventuell die Zeit fehlt, die Neurobiologie des Lernens zu erforschen, um daraus die für sie relevanten Schlüsse zu ziehen.
Das Buch ist aber auch für alle Eltern geschrieben, die ihren Kindern helfen wollen und oft nicht wissen, wie.
Dieses Buch richtet sich an alle, die das mit dem lebenslangen Lernen ernst nehmen und nach anderen als den altbekannten, oft mit unangenehmen Erinnerungen gekoppelten Wegen suchen.

Wir wissen alle, dass wir um lebenslanges Lernen nicht herumkommen. Wir wollen lernen, denn wir haben ja noch etwas vor in unserem Leben. Leider sind die hehren Ziele, die wir uns setzen, in einem anderen Gehirnteil verortet als unser Motivations- und Belohnungssystem, die weitgehend unbewusst und im hier und jetzt arbeiten. Deshalb verliert die Aussicht auf eine Urkunde in einigen Jahren oft gegen den Kinobesuch heute.
Wenn wir aber wissen, wie unsere Denkzentrale arbeitet, können wir Abhilfe schaffen und gleichzeitig Regisseur und Akteur unserer eigenen Bildungsbiografie sein. Wir können unabhängig von vorgegebenen Mustern unseren Lernprozess selbst gestalten, unseren eigenen Bedürfnissen entsprechend. Personalisiertes Lernen. Das älterwerdende Gehirn kann die nachlassenden kognitiven Fähigkeiten durch effizientere Vorgehensweisen (zumindest teilweise) kompensieren.
Der Zugang zum Wissen dieser Welt war noch nie so einfach wie heute. Gehirn-gerecht kann sich jeder dieses Wissen selbstbestimmt erschließen. Ein Leben lang.
Diesen Weg aufzuzeigen, darum geht es mir in diesem Buch.

Erfolgreich lernen, entspannt lehren wendet sich an Lernende, die eigenverantwortlich und selbständig lernen und ihre Ziele erreichen wollen.
Es richtet sich auch an Lehrende, die anderen das Lern-Werkzeug an die Hand geben möchten, autonom ihren Weg zu gehen, die guten Unterricht machen und dabei gesund und entspannt bleiben möchten.
Dieses Buch ist ein Leitfaden, der in 6 Schritten durch den Lernprozess führt und zeigt, wie und wo sich die Erkenntnisse der Hirnforschung in den Lern-Alltag einbringen lassen und zur Entfaltung des geistigen Potentials beitragen können.

Wozu ein Rechen-Spiel?
Unsere Kinder haben in der Schule teilweise große Schwierigkeiten mit dem Rechnen. Das heißt dann Rechenschwäche. Eltern sind oft ratlos und leiden mit ihren Kindern.
Das muss nicht sein! Diese Kinder haben meist kein Gefühl für Zahlen. Das kann man erlernen, denn unser Körper ist die Bühne für unsere Gefühle. Daher kann man das Gefühl für Zahlen trainieren. Mit dem Körper, nicht mit Arbeitsblättern.
Genau da setzt dieses Spiel an. Zahlen und Rechnen erleben!
Sie können bereits mit dreijährigen Kindern anfangen, die noch nicht zählen können. Die Mitwirkung von Erwachsenen oder älteren Kindern ist hier unerlässlich. Fangen Sie mit wenigen Modulen an und erweitern Sie den Zahlenraum allmählich. Der Zahlenstrahl geht über 100. Legen Sie das Spiel dann auf dem Boden aus und erstrecken es eventuell sogar in einen Nachbarraum. Ihre Kinder bekommen dabei nicht nur ein Gefühl für Zahlen, sie erleben den Zahlenraum. Sie spüren, dass 100 nicht nur größer ist als 10, sie erleben auch wieviel Mal 100 größer ist als 10. Sie bauen sich einen metaphorischen Zahlenstrahl im Kopf.
In der Spielanleitung finden Sie 6 verschiedene Spielvarianten - von sehr einfach bis komplex und Sie können noch weitere entwickeln.

Wie funktioniert´s?
Die Dreiecke werden so aneinandergelegt, dass das Bild des Gerätes zur Bezeichnung passt.
Einige Geräte sind sicher aus der Küche bekannt, andere werden erraten oder ergeben sich aus dem Muster. Wenn alles richtig ist, erhält man einen Mörser. Die Hintergrundfrabe ist ein weiteres Feedback, ob die Anordnung richtig ist.
Mit einem doppelten eingebaute Feedback können Spieler ganz allein erkennen, ob sie richtig liegen und ohne Hilfestellung selbst korrigieren. So wird spielerisch autonomes Lernen ermöglicht.
Ganz nebenbei erlernt man so Fachbezeichnungen. Lernen par excellence! Spielend!

Wie funktioniert´s?
Gedacht ist dieses Spiel für Menschen, die Sicherheit im Umgang mit physikalischen Größen und den dazugehörenden Einheiten gewinnen möchten.
Die Dreiecke werden so aneinandergelegt, dass die Einheit und die physikalische Größe zusammenpassen. Einige Einheiten kennen alle, andere glauben alle zu kennen und eine weitere Gruppe fällt in die Kategorie "noch nie gehört".
Durch Herumprobieren und Wissen entsteht so früher oder später das Gebäude der gesuchten Größen und Einheiten. Die Spieler erhalten ständig eine Rückmeldung, ob sie richtig liegen und können sich so selbst korrigieren. Autonomes Lernen!
Durch wiederholtes Spielen, werden Größen und Einheiten vertraut, aber auch ihre Namen und die international vereinbarten Zeichen für die Einheiten. Spielend lernen!

Spielanleitung:
Die Dreiecke werden so aneinandergesetzt, dass jeweils die Seite eines Landes die Seite eines anderen Dreiecks mit der entsprechenden Hauptstadt berührt.
Wie funktioniert´s?
Es gibt Länder, deren Hauptstädte jedes Kind kennt. Andere lassen sich leicht raten und zu guter Letzt muss alles zusammenpassen und ein Muster ergeben.
So wird spielend gelernt, welche Hauptstädte zu welchen Ländern Europas gehören.
Durch das ständige Feedback können Spieler sich selbst korrigieren und autonom lernen.

Wie funktioniert´s?
Gedacht ist dieses Spiel für Menschen, dei den Umgang mit Einheiten erlernen möchten oder darin sicherer werden möchten, die vom Kennen zum Können aufsteigen möchten.
Einige Einheiten sind allen bekannt. Die Anzahl der Karten ist nicht sehr groß, so dass durch Herumprobieren früher oder später die passende Karte gefunden wird. Da die Karten ein Muster ergeben, erhalten die Spieler ständig eine Rückmeldung, ob das, was sie tun, richtig ist. Dadurch können sich die Spieler selbst korrigieren, sie können autonom, selbstbestimmt lernen. Durch wiederholtes Spielen, werden die Einheiten und auch ihre Umwandlungen vertraut. Sie werden Teil unseres aktiven Wortschatzes. Kinder bekommen ein Gefühl für Einheiten.
Spielanleitung:
Die Vielecke werden so aneinandergesetzt, dass zwei einheiten zueinander passen. Zu 1m könnte 100cm passen, aber auch 1000mm. Welche Umwandlung gedacht ist, dieht man aus dem anderen Einheiten des Rechtecks oder Dreiecks.
Wenn alles richtig ist, entsteht aus den Vielecken ein Haus, bei dessen Bau man all diese Einheiten und ihre Beziehungen zu einander benötigt.

Spielanleitung:
Die geometrischen Figuren (2 Quadrate und 14 Dreiecke) werden so aneinandergelegt, dass die Seite mit dem Namen eines Bundeslandes die Seite einer anderen Figur berührt, auf welcher der Name der dazugehörenden Hauptstadt steht.
Warum funktioniert´s?
Es gibt Bundesländer deren Hauptstadt die Kinder kennen. Andere lassen sich leicht erraten und zu guter Letzt muss alles zusammenpassen und ein Muster ergeben. So wird spielend gelernt, welche Hauptstadt zu welchem Bundesland gehört.
Durch das doppelte Feedback - Farben und das große D - wissen die Spieler, ob sie richtig liegen. Selbstbestimmtes Lernen.

Spielanleitung:
Die Dreiecke bzw. Quadrate werden so aneinandergesetzt, dass jeweils die Seite eines Landes (grün) die Seite eines anderen Vielecks mit der entsprechenden Hauptstadt (rot) berührt.
Wie funktioniert´s?
Es gibt Länder, deren Hauptstädte bekannt sind. Andere lassen sich erraten. Bei manchen wissen wir, wo sie sich in etwa befinden. Wenn alles zusammenpasst, entsteht in etwas die Form Afrikas.
Wer schon viel weiß, hat sehr schnell ein AHA-Erlebnis, wer noch nicht so viel weiß, freut sich um so mehr, wenn er des andauernden Feedbacks wegen, die Lösung gefunden hat. So wird spielend gelernt, welche Hauptstädte zu welchen Ländern Afrikas gehören. Und Spaß macht es auch noch. Dabei passiert in unserem Kopf das, was wir Lernen nennen. Auf dei schönste, weil natürliche Art und Weise. Spielend.


Wissen wächst,
wenn es geteilt wird!
Das Motto unserer Austausch-Gruppe:
voneinander und miteinander lernen.

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